Erweiterung des Betriebsgeländes in Frohnleiten, Stärkung des Sales-Bereiches und der Abteilung Gebraucht- und Mietmaschinen: Komptech hat große Pläne.

Maschinenbauer Komptech blickt auf das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte zurück: Mit einem Umsatz von etwa 140 Millionen Euro wird man eine Steigerung von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen können, und das bei deutlich gestiegenem Ergebnisniveau.
Dazu beigetragen haben unter anderem große Projekte in Ghana sowie der mit Abstand größte Markt Nordamerika. „Wir erzielen mittlerweile etwa 25 Prozent unseres Umsatzes an Neumaschinen in den USA“, erklärt Komptech-Geschäftsführer Heinz Leitner. Besonders erfolgreich sei man zudem in Südkorea und Australien gewesen. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Mitarbeiter in Frohnleiten um 25 Prozent auf über 200. Mittlerweile beschäftigt die Komptech-Gruppe mehr als 700 Mitarbeiter an ihren Standorten in Österreich, Deutschland und Slowenien.

Komptech-Geschäftsführer Heinz Leitner und Entwicklungs- Geschäftsführer Christian Oberwinkler sind stolz auf die Erweiterung des Standortes in Frohnleiten. (Credit: Komptech)
Komptech-Geschäftsführer Heinz Leitner und Entwicklungs-
Geschäftsführer Christian Oberwinkler sind stolz auf die Erweiterung des Standortes in Frohnleiten. (Credit: Komptech)

Umwelttechnik-Spezialist kauft  Betriebsgelände der benachbarten Ludwig Brandstätter GmbH

Um die Kapazität am Standort in Frohnleiten und somit den Hauptsitz der Firmengruppe zu stärken, wurde das benachbarte und im März 2018 in die Insolvenz gerutschte Unternehmen Ludwig Brandstätter GmbH erworben. Das neue Komptech-Betriebsgelände mit einer Größe von einem Hektar, davon 3.000 Quadratmeter Fertigungshalle und Bürogebäude, soll vor allem den Bereich After Sales stärken. „Wir wollen in den Bereichen After Sales sowie Gebraucht- und Mietmaschinen in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Dafür kommt die Erweiterung wie gerufen“, so Leitner weiter. Auch das firmeneigene Forschungs- und Entwicklungszentrum wird nach Frohnleiten rückgeführt. „Wir verlegen den Standort von St. Michael bei Leoben nach Frohnleiten und werden diesen Bereich in den nächsten Jahren massiv ausbauen“, so der für die Entwicklung zuständige Geschäftsführer Christian Oberwinkler. Über den Kaufpreis des Areals wurde Stillschweigen vereinbart. Zusätzliche Erweiterungsschritte am Standort Frohnleiten sind ebenfalls in Planung.

 

 

 

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