Kärnten investiert in die Forschung für die Technologie von morgen: Die BABEG konzipiert ein einzigartiges Forschungslabor als „5G Playground“.

Kürzlich unterschrieben Österreichs größter Kommunikationsanbieter A1 und die BABEG (Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungs GmbH) einen Partnerschaftsvertrag für die Errichtung des „5G Playground Carinthia“ im Lakeside Science & Technology Park. Die 5G-Mobilfunktechnologie ist derzeit in aller Munde und wird als Schlüsseltechnologie im Rahmen der Digitalisierungsoffensive gesehen. Die fünfte Mobilfunkgeneration zeichnet sich durch Spitzendatenraten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, extrem niedrige Latenzzeiten (Verzögerung), sowie eine hohe Energieeffizienz aus.Der neue Mobilfunkstandard wird damit Kärntner Unternehmen sowie Bildungs- und Forschungsinstitutionen für die Entwicklung der Technik und Applikationen von morgen zugänglich gemacht.

Österreichs Vorzeigecampus erreicht nächstes Level

„Wir freuen uns, offizieller Partner und Ausstatter des 5G Playground Carinthia zu sein. Mit der Kapazitätserweiterung auf 5G wird der Lakeside Science & Technologie Park als Österreichs Vorzeigecampus für Wirtschaft, Forschung und Bildung auf das nächste Technologielevel gehoben,“ so Marcus Grausam, CEO von A1 Österreich zur Kooperation im Rahmen des „5G Playground Carinthia“. Die Errichtung des „5G Playground Carinthia“ durch die BABEG entsteht in Abstimmung mit der 5G-Strategie des Bundes sowie der Digitalisierungsoffensive des Landes Kärnten. Das Projekt wird durch das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) sowie das Land Kärnten im ersten Schritt mit € 1,6 Mio. finanziert – die Errichtung des „5G Playground Carinthia“ soll bis September 2019 abgeschlossen sein.

Stolz auf die baldige Errichtung des 5G-Playgrounds: BABEG-Geschäftsführer Hans Schönegger (Credit: BABEG)
BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck blickt der Umsetzung des einzigartigen 5G-Forschungslabors in Kärtnen freudig entgegen. (Credit: Johannes Puch)

One-Stop-Shop

„Der Lakeside Science & Technology Park ist mit seinem Campus-Charakter und der engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Start Ups, Forschung und Bildung, der optimale Ort für dieses 5G-Forschungslabor. Er bietet perfekte Rahmenbedingungen für die Entstehung der Innovationen von morgen,“ freut sich Bundesminister Norbert Hofer über die Standortwahl für den Playground. Mit dem „5G Playground Carinthia“ entsteht ein Testlabor und Forschungsplatz für die Erprobung von diversen Anwendungen, Produkten, Prozessen sowie Applikationen. „Der 5G-Playground Carinthia wird als One-Stop-Shop für die Erforschung, mögliche Testanwendungen sowie die Weiterentwicklung von 5G-spezifischen Anwendungen, Services und Geschäftsmodellen fungieren“, erklären unisono die Geschäftsführer der BABEG, Hans Schönegger und Markus Hornböck, welche sich für die Konzeption, Umsetzung sowie den Betrieb des Playgrounds verantwortlich zeigen. „Der 5G Playground Carinthia wird Kärntner Forschungs- und Bildungseinrichtungen, sowie KMUs und Start Ups eine einzigartige Möglichkeit bieten, ihre Produkte und Anwendungen mit dieser neuen Technologie weiterzuentwickeln bzw. zu erforschen,“ skizziert Kärntens Technologiereferentin und LHStv. Gaby Schaunig das Potenzial für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Kärnten.

Virtuelle Realitäten, Schwarmintelligenz und Smart City

Die Schwerpunktthemen, mit welchen der „5G Playground Carinthia“ starten wird, drehen sich um virtuelle Realitäten, Schwarmintelligenz im Drohneneinsatz, Smart City Anwendungen und drahtlose Industrierobotik. Ein wesentlicher Teil der Arbeit des „5G Playground Carinthia“ wird die Forcierung der Zusammenarbeit von Forschungsinstitutionen und Unternehmen sein, welche sich mit ihrer Arbeit gegenseitig befruchten sollen. Aus deren anwendungsorientierten Forschungsergebnissen erwartet man auch vermehrte Gründungen von Spin-Offs in Kärnten.

(Credit – Beitragsbild: lakeside-scitec.com/ Gert Steinthaler)

 

 

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