Vor den Toren Wiens – am alten Brauereigelände der Brauerei Schwechat – wurde die erste mit Bier beheizte Wohnung von den vier Wohnbaugenossenschaften übergeben.

 Üblicherweise steht Bier für wohltuende Abkühlung in heißen Sommernächten. In der Wohnung von Birgit Kolar spielt der Gerstensaft aber genau die umgekehrte Rolle: Er sorgt im Winter für wohlige und nachhaltige Wärme. EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz und Christian Huber, Braumeister Region Nord bei der Brau Union Österreich, sowie Landesrat Martin Eichtinger und Bürgermeisterin Karin Baier ließen es sich nicht nehmen, die neue Mieterin traditionell mit Brot und Salz zu begrüßen und gemeinsam mit einem kühlen Schwechater Bier auf die lokal erzeugte Wärme anzustoßen.

Stoßen auf neue Wohnungen an: (v.l.): Stefan Szyszkowitz (Vorstandssprecher EVN AG), Martin Eichtinger (NÖ Landesrat), Birgit Kolar (Wohnungseigentümerin), Karin Baier (Bürgermeisterin Schwechat), Christian Huber (Braumeister Region Nord Brau Union Österreich)
Stoßen auf neue Wohnungen an: (v.l.): Stefan Szyszkowitz (Vorstandssprecher EVN AG), Martin Eichtinger (NÖ Landesrat), Birgit Kolar (Wohnungseigentümerin), Karin Baier (Bürgermeisterin Schwechat), Christian Huber (Braumeister Region Nord Brau Union Österreich) (Credit: EVN/Imre Antal)

Innovatives Abwärmeprojekt für 900 neu errichtete Wohneinheiten

 Der Schlüssel dafür liegt in einem innovativen Projekt, das die EVN gemeinsam mit der Brau Union Österreich nur wenige hundert Meter von der Brauerei Schwechat entwickelt hat: Nicht benötigte Abwärme aus dem Brauprozess wird hier mittels Wärmepumpe zu nachhaltiger Wärme für 900 Wohnungen, die gerade am „Alten Brauereigelände“ von den Wohnbaugenossenschaften Wien-Süd, NBG, Atlas-Wohnbau und Wohngut errichtet werden.

Nachhaltige Partnerschaften für die Zukunft

Das Nachhaltigkeitsengagement der Brau Union Österreich orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzt die Brau Union Österreich mit ihren Initiativen an. „Aber das Bestreben ist, auch über den direkten Einflussbereich hinaus nachhaltig zu agieren und Mehrwert zu schaffen – etwa durch sinnvolle Kooperationen mit Partnern. So wurde in der geschichtsträchtigen Brauerei Schwechat vor den Toren Wiens durch ein innovatives Konzept der Grundstein gelegt, um Menschen mit Wärme zu versorgen – biogene Abwärme aus den Brauerei kann so sinnvoll genutzt werden und bringt sowohl der Gesellschaft als auch der Umwelt einen Zusatznutzen“, erklärt Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR und CSR. Ein Best Practice-Beispiel, auf das die Brau Union Österreich zu Recht stolz ist.

Credit Beitragsbild: EVN/ Imre Antal

 

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