Seit November 2019 wird auf dem 12 Hektar großen Gelände in St. Johann in der Haide bei Hartberg in der Steiermark bereits gebaut. Der neue Ringana-Campus befindet sich jetzt in der ersten von drei geplanten Phasen der Realisation. Das neue Werk des steirischen Frischeunternehmens mit naheliegender Anbindung an die A2 soll das bestehende Frischewerk in der Angerstraße in Hartberg an Ideenreichtum und Nachhaltigkeit noch übertreffen. Dafür werden allein in Phase I mehr als 45 Millionen Euro investiert.

Ringana, das 1996 von Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher in Hartberg gegründete Unternehmen für Frischekosmetik und Nahrungsergänzung – damals noch im einfachen Dachboden-Labor – zählt heute zu den größten und am schnellsten wachsenden Betrieben in der gesamten Region der Oststeiermark und weit darüber hinaus. Der Umsatz hat sich seit 2015 vervierfacht (von 30 Millionen 2015 auf 116 Millionen Euro im Jahr 2019). Dieser erfreulichen Entwicklung ist zu verdanken, dass sich Ringana – nach der erst im Dezember 2018 eröffneten chi _ _ factory – auch flächenmäßig weiter stark vergrößern wird. „Aufgrund des rasanten, europaweiten Wachstums und wegen dem dringend benötigten Mehr an Platz und Infrastruktur haben wir dem Baustart des Ringana-Campus schon sehnlich entgegengesehen und freuen uns, dass es tatkräftig vorwärts geht!“, so Ringana-Gründer Andreas Willifnger.

Ringana-Gründer Andreas Wilfinger
Ringana-Gründer Andreas Wilfinger

Nachhaltiger, klimabewusster und verantwortungsvoller gegenüber der Region

Das Herzstück des Gebäudes in St. Johann in der Haide wird die hochtechnisierte Frischeproduktion sein, die eine Tageskapazität von bis zu 30.000 kg möglich macht. Aber auch größere und hochmoderne Büros werden ihren Platz darin finden. „Neben einer groß angelegten Photovoltaikanlage, welche die enorm leistungsfähige Wärmepumpe speist und einer Brauchwasseraufbereitung, sind unter anderem rund 7.000 mGrünflächen auf den Dächern eingeplant“, betont Projektleiter Michael Wannemacher, für den klimabewusstes Bauen und die Einbettung in die Natur ganz klar höchste Priorität hat.

Überdies hoch im Kurs steht die Treue zur Region, denn die Unternehmerfamilie möchte weiterhin Verantwortung übernehmen, indem sie mit diesem neuen Projekt bewusst in der Heimat bleibt und so einen weiteren wesentlichen Teil zur Entwicklung und Bekanntheit der Region beitragen.

Mehr Arbeitsplätze und attraktive Mitarbeiter-Benefits

Folglich sollen in den kommenden Jahren mehrere hundert neue Arbeitsplätze in der Oststeiermark geschaffen werden. Allein nach Bauphase I gibt es bereits Platz für 300 Mitarbeiter. Großen Wert wird dabei auch auf deren Wohlbefinden gelegt: „Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter gerne bei uns sind“, versichert Michael Wannemacher. Ein offenes und puristisches Raumkonzept, besondere Rückzugsmöglichkeiten, Kommunikationsräume, die begrünte Dachterrasse und eine Kantine mit vegetarischen Gerichten sind nur einige der Benefits. „Überdies wird der lang gehegte Plan, der in der Stadt Hartberg (Schloss Hartberg) nicht umgesetzt werden konnte, jetzt endlich Realität – mit der „gläsernen Fabrik“, bekräftigt Andreas Wilfinger.

 

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