Das Home Schooling in Österreich geht weiter. Wie lange? Das weiß momentan niemand so genau. Ab jetzt darf aber auch neuer Stoff gelernt werden. Da ist es noch wichtiger, dass das Home Schooling auch wirklich funktioniert. Damit das gelingt, braucht es einerseits die richtige Unterstützung, wie sie eben ClassNinjas bietet – durch Übungen, Online-Videos sowie Testsimulationen trainiert man die  Mathematik-Skills für die 5. bis 8. Schulstufe – aber andererseits auch die richtigen Rahmenbedingungen. ClassNinjas gibt Tipps.

Momentan ist vieles ungewiss, was das Thema Schule betrifft. Nun soll aber zu Hause auch neuer Stoff erarbeitet werden. Kann man in den Nebengegenständen sich leichter selbst einen Stoff erarbeiten, ist das in den Hauptgegenständen herausfordernder. Da braucht es einfach die richtige Unterstützung, wie sie beispielsweise ClassNinjas bietet. So lernen die Kids – ohne dass es sich wirklich, wie Lernen anfühlt – und das auf jenen Geräten, auf denen die Jugendlichen so gerne viel Zeit verbringen: Am Handy. Spielerisch werden Mathematik Skills für die fünfte bis achte Schulstufe trainiert und der Lehrstoff vermittelt, der dann auch wirklich sitzt. Die Übungen, Quizzes und Online-Videos sind kostenlos. Will man jedoch noch mehr, dann gibt es für eine monatliche Gebühr von 2,99 Euro Testsimulationen, in denen das Wissen überprüft werden kann. Hier können Schularbeiten für die jeweilige Schulstufe online beantwortet und so durchgespielt werden. Diese sind wie auch die „richtigen“ Schularbeiten zeitlich begrenzt. Konzipiert werden die Inhalte von aktiven Lehrerinnen, die auch täglich in der Schule stehen. Daher sind Inhalte und Sprache genau auf die Zielgruppe abgestimmt. „Beide Varianten eignen sich aber perfekt, um in Mathematik folgen zu können. Und unsere Videos und Quizzes machen einfach Spaß. So konnten wir bisher schon viele Kids für Mathematik begeistern“, so Karim Saad, Gründer und CEO von ClassNinjas.

Spielerisch Mathe lernen: ClassNinjas erklärt Pythagoras oder reelle Zahlen. (Credit: Süreyya Koca)
Spielerisch Mathe lernen: ClassNinjas erklärt Pythagoras oder reelle Zahlen. (Credit: Süreyya Koca)

Aber auch sonst sollte man beim Heimunterricht einige Punkte beachten. ClassNinjas gibt im Folgenden Tipps, damit das Home Schooling auch wirklich gelingt.

Einen netten Arbeitsplatz einrichten

Es sollte ein Ort sein, der die nötige Ruhe zum Arbeiten, genügend Raum und ausreichend Licht bietet. Bisher noch nicht den optimalen Arbeitsplatz eingerichtet? Dann wird es Zeit. Ein ruhiges Plätzchen finden, mit Lernmaterialien bestücken und die Ablenkungen verbannen. Sind Smartphone, TV und Co. erst einmal aus dem Blickfeld verbannt, fällt es leichter, konzentriert bei der Sache zu sein.

Stundenplan definieren

In der Schule folgt der Unterricht ja einem fixen Stundenplan. Auch im Home Schooling erleichtert dieser das Lernen ungemein. Meist geben ja die Lehrerinnen und Lehrer ihre Arbeitsaufträge an jenen Tagen, an denen auch ihre Fächer normalerweise im Schulalltag stattfinden. Am besten zu Wochenbeginn einen Stundenplan für die ganze Woche erstellen. Darin die Lern- und Freizeiteinheiten festlegen, die Fächer, aber auch zusätzliche Tätigkeiten, die an diesem Tag zu erledigen sind. Muss am Dienstag das Kinderzimmer gesaugt und der Müll nach draußen gebracht werden? Dann ab damit auf den Stundenplan. Das hilft dabei, den Tag zu strukturieren und nach getaner Arbeit die Freizeit ohne schlechtes Gewissen zu genießen.

Pausen einlegen

Zu Hause lernen funktioniert nur dann frustfrei, wenn auch – wie in der Schule – auf regelmäßige Pausen nicht vergessen wird. Es genügt oft schon ein Time-out von 5–10 Minuten, um nach 45 Minuten fokussiertem Lernen wieder erfrischt durchstarten zu können. Warum? Weil das Gehirn diese Zeit benötigt, um den Lernstoff zu verarbeiten. Wird ihm das verwehrt, kann es keine neuen Informationen mehr aufnehmen. Und dann ist Weiterlernen sinnlos.

Große Ziele in kleine Schritte teilen

Gerade große Themenbereiche können nicht in kurzer Zeit erarbeitet werden. Zielführender ist es, sie in kleine Blöcke zu teilen. Blöcke, die innerhalb einer Einheit zu meistern sind. Wurden in der Mathe-Einheit beispielsweise die drei festgelegten Wurzelrechnungen richtig gelöst, motiviert das. Nimmt man sich jedoch zu viel vor, endet die Einheit nicht unbedingt mit einem Erfolgserlebnis. Und das frustriert.

 Mit den richtigen Angeboten lernen

 Mit ClassNinjas am Laptop losstarten und Matheskills trainieren. (Credit: ClassNinjas)
Mit ClassNinjas am Laptop losstarten und Matheskills trainieren. (Credit: ClassNinjas)

Nicht jedes Kind oder Jugendlicher ist ein Bücherwurm. So kann das ständige Sitzen vor Schulbüchern demotivieren. Warum also nicht auch Apps, wie ClassNinjas verwenden, gemeinsam Experimente machen und spielerischen Lernformen wie Übungsquizzen Raum geben? Abwechslungsreiches Lernen motiviert und hilft dabei, den Stoff besser zu verstehen. Und das funktioniert besser, als lange nur Seiten anzustarren.

Bei allen ClassNinjas Angeboten steht das Storytelling und die Verknüpfung von Bildung und Entertainment im Vordergrund. Dabei steht der Realitätsbezug von Mathematik bei allen Videos und Übungen aber im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihren Lebenswelten abgeholt und ihnen so ein niederschwelliger Einstieg geboten. Videos beginnen mit Problemstellungen, die für Jugendliche wirklich relevant sind.

Soziale Kontakte pflegen

Vor allem Teenagern fällt es oft schwer, alleine zu lernen oder sich Inhalte von Erwachsenen erklären zu lassen. Sie möchten dies lieber mit ihren Freundinnen und Freunden tun. Damit Jugendliche beim Lernen motiviert bleiben, empfehlen sich Lern-Dates mit Freunden oder zahlreiche Online-Angebote zum gemeinsamen Lernen. Wenn die Kids beim Lernen ihre Skype oder Face-Chat Unterstützung brauchen, sollten ihnen das die Eltern nicht verbieten oder ausreden. Denn oft geht es mit der besten Freundin via Face-Chat einfach besser.

Selbstbestimmt durch den Tag

Es gibt Morgenmenschen und Morgenmuffel — das ist bei Erwachsenen so und ebenso auch bei den Kids. Warum also in Zeiten des Home Schoolings den Lerntag um 8 Uhr morgens beginnen, wenn es nicht unbedingt sein muss? Schließlich sind viele Jugendliche am Nachmittag motivierter und fokussierter. Die Freiheiten, die sich durch das selbstständige Lernen zu Hause ergeben, darf man ruhig nutzen. Das gilt auch in Bezug auf den Stundenplan: Wer nach der Mathe-Einheit nicht sofort Englischvokabeln lernen will, muss das ja auch nicht. Kids sollten daher ihren Stundenplan mitbestimmen.

Loben, loben, loben

Ein richtiges Lob verdeutlicht Stärken, schafft Erfolgserlebnisse und steigert das Engagement auch schon einmal über Tage. Wertschätzende Worte steigern zusätzlich das Selbstbewusstsein — viel mehr als es Süßigkeiten tun. Und auch die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe stehen auf lobende Worte. Daher der Tipp an die Eltern: Loben, loben, loben.

Ausreichend bewegen

Es ist weder klug noch gesund, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Wer seinen Kopf anstrengt, braucht Sauerstoff und Bewegung. Und am besten gleichzeitig. Dabei sollte der Spaß nicht zu kurz kommen. Aber egal ob Radfahren, mit dem Hund spielen oder Kicken — nur wer sich an der frischen Luft bewegt, kann sich später wieder konzentrieren.

Aber auch die Freizeit genießen

Alles geschafft. Dann steht der Freizeit nichts mehr im Wege. Und diese sollte auch wirklich freie Zeit sein. Und daher sollten die Eltern, die Kids nicht am Abend nerven, mit Nachfragen über die Aufgaben oder Ähnliches. Denn, wenn die Kids am Fortnite oder Minecraft zocken sind, dann ist Freizeit. Eine Trennlinie zwischen Schule und Freizeit ist wichtig — auch wenn beides zur Zeit zu Hause stattfindet.

„Es ist wichtig, dass das Home Schooling gut funktioniert. Dafür braucht es aber die richtigen Rahmenbedingungen. Denn dann sind alle entspannt – die Eltern, die Lehrerinnen, Lehrer und vor allem die Kids selbst“, so Saad.

 

 

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