Auf das Know-how der Peggauer AMES-Gruppe setzen mittlerweile Airlines und Flugzeugbauer in über 25 Staaten der Welt – von der Türkei über Island bis nach Sibirien! Das aktuell 1000. Projekt führt den Flugzeuginnenraum-Spezialisten nun sogar bis zum exotischen Inselstaat Sri Lanka. Dort sollen Airbus-Flugzeuge fit für den europäischen Luftraum gemacht werden!

Immer wenn es in der Luftfahrtbranche rundgeht, so wie jetzt, wo um die Flugzeuge der AirBerlin, TUIfly und Niki gepokert wird, ist der steirische Luftfahrtzulieferer AMES nicht weit: „Wenn ein Flugzeug von einer Airline zu einer anderen übergeht, benötigt es fast immer ein gänzlich neues Interieur. Auf diesen Markt haben wir uns spezialisiert“, erklärt CEO des steirischen Betriebs, Walter Starzacher.

Wir können alles aus einer Hand anbieten. Das beschert uns international große Vorteile.

Soll heißen: von den Sitzen über das Belichtungssystem bis hin zu den Stauschränken oder den Passagier-Unterhaltungssystemen – sämtliche Komponenten werden von AMES modernisiert und zugelassen. Das Peggauer Unternehmen hat dafür einen hierzulande einzigartigen „One-Stop-Shop“ etabliert: „Wir können alles aus einer Hand anbieten. Das beschert uns international große Vorteile“, bestätigt Starzacher.

AMES-CEO Walter Starzacher
AMES-CEO Walter Starzacher

Auftrag aus Sri Lanka

Für das aktuell 1000. Projekt – bei über 300 Kunden – ist AMES sogar auf den Inselstaat Sri Lanka im Indischen Ozean abgehoben: Konkret sollen für „Sri Lankan Airlines“ Airbus-A330 Flugzeuge fit für die europäische Zulassung durch die Luftfahrtbehörde EASA gemacht werden.

Das Umsatzvolumen des Auftrags beläuft sich auf eine sechsstellige Summe. Das Projekt selbst ist für AMES kein Neuland: „Der Auftrag ist ein klassisches „One-Stop-Shop-Projekt“. Das heißt, das Flugzeug durchläuft sämtliche Phasen unseres Projektgeschäfts – also von der Adaptierung des Innenraums bis hin zur Zulassung. Hier können wir all unsere Stärken und Kompetenzen der AMES-Gruppe ausspielen“, freut sich Starzacher.

Neuer Standort in Singapur                                                  

Damit die globale Strahlkraft des Unternehmens weiter vorangetrieben werden kann, soll schon demnächst ein weiterer Firmenstandort in Singapur eröffnet werden. Bereits im Oktober hat sich das Unternehmen selbst ein Bild vor Ort gemacht, um den Markt zu sondieren und sich an einer internationalen Messe in Singapur zu beteiligen.

Es wäre kein Wunder, wenn sich das Unternehmen auch in Südostasien festsetzt, schon jetzt setzen Airlines und Flugzeugunternehmen rund um den Globus auf das steirische Know-how:  Die von AMES entwickelten Innenraum-Komponenten wie Stauschränke, beleuchtete Kabinenteiler oder Lichtsysteme sind etwa an Bord von Maschinen der „Austrian Airlines“, der deutschen „Condor“ oder der brasilianischen Fluglinie „Azul“. Am Bosporus adaptiert AMES Bordkabinen von „Turkish Airlines“ und „Pegasus Airlines“, in Belgien fliegt „Brussels Airline“ auf Peggauer Know-how – und auch „Iceland Air“ sowie die sibirische „S7“ setzen auf die Parade-Luftfahrtsteirer.

 

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