Umfassende Kompetenzen in Spitzentechnologien, die Unternehmen in mehreren Schlüsselindustrien mit Beratung, Engineering, Produktdesign, Qualitätssicherung, Industrie 4.0 sowie Daten, Software oder Künstliche Intelligenz unterstützt, kann die neue Akkodis vorweisen. Mit 50.000 Ingenieuren und Digitalexperten weltweit ist das aus dem Zusammenschluss von AKKA und Modis die Nummer zwei auf dem Markt für Engineering, Forschung und Entwicklung. In Österreich ist die zur Adecco-Gruppe gehörende Akkodis mit rund 100 Mitarbeitern an drei Standorten vertreten.

AKKA war aus der Grazer Gigatronik hervorgegangen. Seit 2019 existiert ein Standort in Linz und seit vergangenem Jahr ein weiterer in Wien. Ursprünglich war das Unternehmen auf Entwicklungsleistungen für die Automobilindustrie ausgerichtet, was der starken Konzentration der Automotive-Industrie im Raum Graz geschuldet ist. Mit der Niederlassung in Oberösterreich kamen die Bereiche Sonderfahrzeuge, aber auch viele Bereiche außerhalb der Mobilität dazu. In Wien wiederum konzentriert man sich auf das Thema Schiene.

V.l.n.r.: Michael Sinnl, Director Business Development, Oliver Hrazdera, Standort-Leiter, Friedrich Nachtmann, COO, bei der Feier des Akkodis-Standortes. (Copyright: Nina Danninger)
V.l.n.r.: Michael Sinnl, Director Business Development, Oliver Hrazdera, Standort-Leiter, Friedrich Nachtmann, COO, bei der Feier des Akkodis-Standortes. (Copyright: Nina Danninger)

„In Linz haben wir ganz unterschiedliche Produkte, an denen wir mitarbeiten“, schildert der Leiter des Standortes, Oliver Hrazdera. „Und während in Graz vor allem einige Großunternehmen des Automotive-Sektors betreut werden, arbeiten wir in Oberösterreich mit vielen mittelständischen Betrieben zusammen.“ Konkret gebe es zum Beispiel Projekte für Emissionssensoren, Lüftungstechnik oder Stahlbedampfung, schildert Hrazdera.

Der Arbeitsplatz bei Akkodis, so der Standortleiter, der selbst Elektrotechnik studiert hat, biete vor allem eines: viel Abwechslung. „Unsere Mitarbeiter haben sehr schnell einen breiten Fokus. Unsere Kunden arbeiten mit ganz unterschiedlichen Programmiersprachen und Tools, das erfordert ein großes Wissen und Flexibilität unsererseits.“ Bei Akkodis könne derselbe Elektroniker Software und Hardware entwickeln, verschiedene Projekte leiten und an völlig unterschiedlichen Themen arbeiten. „Man sitzt am selben Platz und macht jeden Tag etwas anderes“, begeistert sich Hrazdera.

Typische Nerds seien allerdings nicht gefragt. „Wir haben ständig mit den Kunden Kontakt und beraten sie. Außerdem muss man bei Akkodis Teamplayer sein – gerade weil unser Engineering vom Gehäuse eines Produktes bis zur Elektronik und der Software alles umfassen kann, sind schnell einmal vier bis fünf Leute in einem Team versammelt.“

Akkodis verstehe sich als One-Stop-Shop für den Kunden. „Wir betreuen sehr intensiv und umfassend. Was wir an einem Standort nicht können, besorgen wird über Akkodis eben global. Es gibt ein interne Center of Competence, dort fragt man nach einem Spezialisten für eine bestimmte Aufgabe und bekommt dann den Namen des besten Mitarbeiters auf diesem Gebiet genannt“, erklärt der Linzer Standortchef. „Ich rufe den dann an und schildere meine Anforderungen. Der Betreffende ist immer stolz darauf, dass seine Kompetenzleistung gewürdigt wird. Mit diesem Verfahren können wir auch Großprojekte der Kunden hervorragend abdecken.“

Den Standort Linz möchte Hrazdera in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 20 auf 50 Mitarbeiter erweitern. „Wir rekrutieren schon in den HTLs, zum Beispiel bei Firmentagen an diesen Schulen und auch an den Universitäten. Diverse Internet-Plattformen gehören auch zu unseren Recruiting-Instrumenten. Sehr viel läuft aber auch über persönliche Kontakte.“ Deshalb sei es auch notwendig, dass man über ein gewisses persönliches Standing verfüge. Hrazdera kommt dabei nicht nur seine Berufserfahrung unter anderem bei Fiat und Rosenbauer zugute, sondern auch seine Tätigkeit als Lektor für Elektromobilität an der Fachhochschule Wels.

Eine gute Vernetzung besteht natürlich auch mit den Kunden. Das wird durch ein großes Event unterstrichen, das am 19. Mai in Linz über die Bühne geht. Unter dem Motto „together for sucess“ wird gemeinsam mit mehr als 80 Vertretern von Kunden des Akkodis-Standortes gefeiert, „Dass wir alle erfolgreich durch die vergangene, nicht immer einfachen Jahre gekommen sind“, freut sich Hrazdera. „Wir präsentieren unsere Technikräume, außerdem gibt es reichlich Gelegenheit zum Small Talk und zum Networking.“

Weitere Informationen unter: www.akka-technologies.com

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit AKKA Austria. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Wirtschaftsinsider.

(Beitragsbild – Copyright: Nina Danninger)

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