Erfolgsjahr für Austria Druckguss: Mit der Übernahme durch die chinesische Zhongding-Gruppe avancierte der steirische Zulieferer im Jahr 2016 über Nacht zum internationalen Headquarter. Jetzt gibt es viel zu tun.

Im Sommer 2016 war es soweit: Die über Monate vorbereitete Übernahme des Gleisdorfer Zulieferers Austria Durckguss durch die renommierte chinesische Zhongding-Gruppe ging über die Bühne (hier zum Nachlesen).

„Glücksfall“
Schon damals sprach Austria Druckguss-Geschäftsführer Nikolaus Szlavik von einem “Glücksfall”. Dabei bleibt er:  „Mit dem Verkauf war eine Kapitalerhöhung in Millionenhöhe verbunden. Diese Übernahme ermöglicht durch die damit verbundene finanzielle Stabilität Zugang zu größeren Projekten. Von Kunden werden wir seitdem definitiv besser wahrgenommen“, zieht der Geschäftsführer ein erstes Zwischenresümee.

Das kommt nicht von ungefähr: In der Mobilitätsbranche genießt die ZD-Gruppe, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro erzielen konnte, globale Strahlkraft. So beliefert die ZD-Gruppe mit Kunststoff- und Gummikomponenten weltweit renommierte Automobilhersteller wie BMW, Ford, VW, Magna und Toyota.

Davon profitiert auch Austria Druckguss: Mit der Übernahme wurde strategisch verankert, Gleisdorf zum Headquarter über zwei weitere Standorte zu entwickeln“, erklärt Szlavik.

Es ergeben sich zahlreiche Abstimmungen und viel Arbeit. Aber der Weg wird sich lohnen.

Neue Standorte
Schon jetzt arbeiten er und sein Team akribisch daran, ein 75 mitarbeiterstarkes Druckguss- und Magnesium-Werk im US-amerikanischen Michigan sowie einen weiteren Standort für Aluminiumdruckguss mit knapp 200 Mitarbeitern in Anhui zu neuen Kompetenzstandorten zu entwickeln – mit einer Steuerung aus Gleisdorf: “Dadurch ergeben sich natürlich zahlreiche Abstimmungen und viel Arbeit – der Weg wird sich aber lohnen”, hat Szlavik noch große Ziele mit dem Unternehmen.

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