Die unabhängige Jury hat gewählt, die fünf besten Buchhandlungen 2019 stehen fest. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gemeinsam vergeben – die Verleihung findet am 25. April statt.

Buchhandlungen sind unverzichtbar. Sie sind wichtige Elemente des Handels und gleichzeitig Kulturstätten und Orte der Bildung. Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden jene fünf heimischen Buchhandlungen geehrt, die mit ihrem Konzept im stationären Handel überzeugen konnten.

2019 mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis ausgezeichnet: "Büchersegler" in Graz. (Credit: Büchersegler)
2019 mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis ausgezeichnet: „Büchersegler“ in Graz. (Credit: Büchersegler)

Die Preisträger 2019 sind:

  • Buchkontor, Wien
  • Büchersegler, Graz
  • Buch-Café im Lippott-Haus, Kufstein
  • Buchhandlung Fürstelberger, Linz
  • Buchhandlung Neudorfer, Vöcklabruck

„Das Rückgrat der gesamten Branche“

„Im Zeitalter der Digitalisierung, geprägt von global agierenden Online-Giganten, kommt dem klein- und mittelständischen Buchhandel eine besondere Rolle zu. Dort stehen die qualitativ gute Auswahl sowie die individuelle Beratung und Vermittlung besonderer Bücher an erster Stelle.“, konstatiert Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien. „Diese wichtigen kulturellen Nahversorger und ihre Leistungen für die Literatur, für die österreichischen Verlage und für das intellektuelle und literarische Leben würdigen wir jährlich mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis: ein besonderer Preis für besondere Buchhandlungen in unserem Land.“ Als „Rückgrat der gesamten Branche“ bezeichnet HVB-Präsident Benedikt Föger den stationären Buchhandel. Verlage und AutorInnen seien ohne das Engagement der heimischen Buchhändler am Markt kaum sichtbar. „Wir alle müssen darauf achten, was diese geistigen Nahversorger täglich leisten. Darauf gilt es das Augenmerk zu lenken und genau das tut der Österreichische Buchhandlungspreis.“, so Föger.

Der Preis

Ausgerichtet wird der Preis vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung als eine der fünf besten Buchhandlungen des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, soll gewürdigt werden und die Buchhandlungen in ihrer Funktion als Orte der Kultur- und Bildungsarbeit, der Literaturvermittlung und Begegnung gestärkt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Es werden fünf Preise zu je 10.000 Euro vergeben. Der Preis wird in Verbindung mit einem Gütesiegel zum Zwecke erhöhter Aufmerksamkeit und Außendarstellung an die jeweiligen Buchhandelsunternehmen verliehen.

Die Jury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Österreichischen Buchpreises trifft eine unabhängige Fachjury. 2019 setzte sie sich aus Zita Bereuter (Journalistin), Hans Jobst (Verlagsvertreter), Ursula Poznanski (Autorin), Regina Rumpold-Kunz (Verlag Jung und Jung) und Bernhard Spiessberger (Verlagsvertreter) zusammen.

Auszeichnungskriterien

Buchhandlungen,

– die ihren Sitz in Österreich haben,
– inhaberInnengeführt und unabhängig sind,
– die ein literarisches Sortiment oder ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten,
– die innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren.

 

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