Infineon Austria erweitert sein Entwicklungszentrum in Graz und schafft in der Rebengasse/Metahofgasse Raum für zusätzliche 290 Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung. Den offiziellen Spatenstich feierten heute Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, und Stefan Rohringer, Leiter des Infineon Entwicklungszentrums Graz, unter anderem gemeinsam mit dem steirischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl sowie Markus Kovac, Geschäftsführer der Bauwerk Projektentwicklung GmbH.

Als einer der größten Standorte für Forschung und Entwicklung im Konzern treibt Infineon in Graz den weltweiten Einsatz von Mikroelektroniklösungen in den Bereichen Mobilität, Sicherheit und dem Internet der Dinge voran. „In Graz entwickeln wir zukunftsweisende Technologien für Kontaktlos-, Sicherheits- und Sensoranwendungen und bedienen damit aus der Steiermark heraus wesentliche globale Wachstumsmärkte. Für diese Innovationen schaffen wir nun mehr Raum“, betont Sabine Herlitschka und setzt auch auf das innovative Umfeld: „Der Standort Graz ermöglicht mit seinen Forschungs- und Bildungseinrichtungen wie Technischer Universität, FH JOANNEUM, Silicon Alps Cluster oder Silicon Austria Labs weltweit anerkannte Spitzenforschung.“

Für 20 Millionen Euro baut die Bauwerk Projektentwicklung GmbH in der Grazer Metahofgasse für Infineon aus. Der Technologiekonzern will sich aber Sommer 2020 in das F&E-Gebäude einmieten (Credit: Bauwerk Projektentwicklung)
Für 20 Millionen Euro baut die Bauwerk Projektentwicklung GmbH in der Grazer Metahofgasse für Infineon aus. Der Technologiekonzern will sich aber Sommer 2020 in das F&E-Gebäude einmieten (Credit: Bauwerk Projektentwicklung)

Mehr Raum für die Mobilität der Zukunft im Metahof V

Infineon Graz verfügt derzeit über rund 9.000 m² Büro- und Laborflächen in vier Gebäuden: Schloss Metahof, Metahof II, III und IV. Mit dem Bau des Metahof V kommen zusätzlich 4.500 m² Fläche dazu: diese bieten Raum für 290 F&EArbeitsplätze, rund 880 m² werden als Messtechnikflächen genutzt. Das neue Gebäude wird von der Bauwerk Projektentwicklung GmbH errichtet, Infineon ist Mieter. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant.

Die aktuell rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infineon Entwicklungszentrums Graz arbeiten intensiv an Technologien für morgen: autonomes Fahren, „Augmented Reality“ oder Verschlüsselungstechnologien, die künftigen Quantencomputern standhalten. „Im neuen Gebäude entstehen vorrangig Arbeitsflächen für Forscher und Forscherinnen aus dem Bereich Automotive“, sagt Stefan Rohringer, Leiter des Infineon Entwicklungszentrums Graz. „Mikroelektronik sorgt für den Großteil aller Innovationen im Auto. Der Fokus in Graz liegt auf der Entwicklung neuer und sicherer Lösungen für automatisiertes und autonomes Fahren. Dazu gehören vor allem LiDAR (Light detection and ranging)-Komponenten für den Einsatz in Fahrerassistenzsystemen, die neben Radarchips eine wesentliche Voraussetzung für autonom fahrende Fahrzeuge sind.“

Infineon-Betriebsrat Manfred Zierler, Infineon-Standortleiter Stefan Rohringer, Graz-Bürgermeister Siegfried Nagl, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bauwerk Projektentwicklung-Geschäftsführer Markus Kovac (Credit: Infineon/Foto Fischer)
Infineon-Betriebsrat Manfred Zierler, Infineon-Standortleiter Stefan Rohringer, Graz-Bürgermeister Siegfried Nagl, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bauwerk Projektentwicklung-Geschäftsführer Markus Kovac (Credit: Infineon/Foto Fischer)

Know-how aus der Steiermark ist weltweit gefragt

„Der heutige Spatenstich unterstreicht die Bedeutung der Steiermark als Hochtechnologiestandort. Mit unserem Schwerpunkt auf Bildung, Wissenschaft und Forschung schaffen wir die Rahmenbedingungen für die Arbeitsplätze der Zukunft, wie sie hier bei Infineon entstehen“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. So sei insbesondere in der Automotive-Industrie steirisches Knowhow weltweit gefragt. „Die Erweiterung von Infineon am Standort Graz fügt der Erfolgsgeschichte rund um Initiativen wie Silicon Alps und Silicon Austria Labs ein weiteres Kapitel hinzu“, hebt Landeshauptmann Schützenhöfer hervor, der den Infineon-Verantwortlichen zur hervorragenden Entwicklung gratuliert und die gute Zusammenarbeit betont.

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl hebt die positiven Synergieeffekte hervor: „Durch die Standorterweiterung von Infineon wächst unsere Wissensbasis in der Steiermark und das Zukunftspotential von Graz im Bereich der Forschung und Entwicklung. In unserer Stadt lassen sich Synergien zwischen innovativen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen hervorragend nutzen. Infineon ist hierbei ein großer und zukunftsorientierter Player im Team der Technologien und ich darf mich speziell für das Engagement von Sabine Herlitschka und Stefan Rohringer bedanken.“

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