Begonnen hat alles in der Mittagspause. Jeder kennt es: Alle Gäste kommen zur gleichen Zeit ins Lokal, wollen bestellen – es kommt unweigerlich zu Wartezeiten. In den Mittagspausen, in denen sie lange auf das Bestellen und Bezahlen gewartet haben, längst aber wieder im Büro hätten sein sollen, kamen Petar Iliev, Lukas Wittich und Michael Platzer auf die Idee, etwas gegen das Problem zu unternehmen.  

Die drei getsby-Founder (von links nach rechts): Lukas Wittich, Petar Iliev & Michael Platzer. (credit: getsby)
Die drei getsby-Founder (von links nach rechts): Lukas Wittich, Petar Iliev & Michael Platzer. (credit: getsby)

August 2018: Die Gründung des Start-ups getsby erfolgte. Eine App, die es möglich macht, nicht mehr auf den Kellner warten zu müssen. Ende 2018 folgte der Launch und seit Jänner 2019 ist die gleichnamige App im Vollbetrieb. Mit der getsby App für Android und iOS können Restaurantgäste den Bestell- und Bezahlvorgang über das Smartphone abwickeln und so ihre Wartezeit verkürzen.

„Wir haben getsby in Wien entwickelt und auf den Markt gebracht. Nun haben wir bereits über 100 Gastronomiebetriebe als Partner, tausende an Usern und haben nun damit gestartet, unser Angebot in Österreich und Deutschland auszuweiten. Und das funktioniert sehr gut“, freut sich Petar Iliev, Founder und CEO bei getsby. „Die getsby App wird in Restaurants, Take Away-Betrieben und in Stadien, bei Events und Konzerten eingesetzt und ist kostenlos erhältlich. Wichtig war es für uns, dass die ganze technische Entwicklung im Haus umgesetzt wird, damit wir so die hundertprozentige Kontrolle über alle Prozesse behalten“, so Founder und CTO Lukas Wittich.

„Wir haben eine sehr aktive Community und bekommen viel Feedback von unseren Usern. So können wir unser Angebot ständig erweitern und verbessern und erhalten aber auch Lokalvorschläge von unseren Usern. Das führt dazu, dass wir mit diesen Kontakt aufnehmen und so auch neue Gastronomiepartner gewinnen können“, so Founder und CPO Michael Platzer.

Wie funktioniert getsby?

Kein langes Warten im Restaurant mehr - dank der innovativen App getsby. (Credit: getsby)
Kein langes Warten im Restaurant mehr – dank der innovativen App getsby. (Credit: getsby)

Bestellen und Bezahlen ist damit in einem Schritt möglich – dazu muss man sich nur die App downloaden. Und dann im Lokal an einem Tisch Platz nehmen, das Smartphone zücken, die Tischnummer, die mittels QR-Code auf Ausstellern zu finden ist, einscannen und einfach seine Speisen und Getränke per App bestellen. Dadurch wissen die Servicekräfte, wohin sie die Bestellung bringen sollen. Und der ganz besondere Clou: Über die getsby App und der darin hinterlegten Kreditkarte wird gleich direkt mit der Bestellung bezahlt. So geht alles wirklich schnell. Denn der Gast kann, nachdem er fertig gegessen und getrunken hat, einfach aufstehen und gehen. Und eine spezielle Trinkgeldfunktion gibt es in der App auch.

Im Rahmen der ebenfalls verfügbaren Abhol-Funktion zeigt die App nach der Bestellung einen Abholcode und eine Zeitangabe, wann das Essen abholbereit ist. Bezahlt wird ebenso direkt über die getsby App. Alle Lokale – mittlerweile bereits über 100 – findet man über die getsby App. Öffnet man die Anwendung, werden per Standortdaten die nächstgelegenen Lokale angezeigt, in denen mit getsby bestellt und bezahlt werden kann.

 Innovation in der Gastronomie

getsby wurde mehrfach ausgezeichnet, wie die Wahl zu Austrias Next Top Startup 2018 und der Gewinn der #GLAUBANDICH Challenge in der Kategorie FinTech.

„Mit getsby können wir die Zeit im Lokal für die Gäste verkürzen und den Service entlasten. Das ist eine klassische win-win Situation für beide Seiten. Die Gäste sind zufrieden und die Kellner sind entlastet, da das Aufnehmen der Bestellung und das Kassieren wegfällt. Und das wirkt sich wiederum positiv auf den Umsatz des Lokals aus“, so Iliev. „Denn getsby ist einfach dein persönlicher Kellner. Das bisherige Feedback gibt uns vollkommen Recht, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind und eine wirkliche Innovation in die Gastronomie gebracht haben“, ergänzt Wittich.

 

 

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