Eine repräsentative Studie der Firma Marketagent im Auftrag von Pearle liefert erstmals spannende Einblicke in Puncto Sehhilfe für den österreichischen Markt. Die Erhebung macht deutlich: Entgegen aller Erwartungen haben sich die Österreicher auch während der Corona-Krise nicht vom stationären Handel abgewendet. Im Gegenteil: Der Fachoptiker gehört in Österreich nach wie vor zu den wichtigsten Bezugsquellen für Sehbehelfe.

Die perfekte Sehhilfe: Für Österreicher keine reine Preisfrage

Entgegen aller Prognosen hat sich auch die Preissensibilität der Österreicher während der vergangenen Monate kaum verändert, so gaben rund 73 Prozent der Befragten an, dass finanzielle Unsicherheiten keinerlei Rolle beim Brillenkauf spielen. Der Großteil der Befragten gab zudem an, dass der Preis bei der finalen Kaufentscheidung nicht zu den wichtigsten Kriterien zählt.

Eine Ausnahme in Bezug auf den Preis zeichnet sich jedoch bei der Gleitsichtbrille ab. Hier gaben mehr als die Hälfte aller Befragten an, dass der Preis zu den wichtigsten Entscheidungskriterien beim Brillenkauf gehört. „Diese Beobachtung haben wir in den vergangenen Jahren bereits des Öfteren gemacht, jedoch sollte gerade im Bereich der Gleitsichtbrillen nicht am falschen Ende gespart werden. Die Gleitsichtbrille schafft es als einziger Sehbehelf, sowohl die Kurz- als auch die Alterssichtigkeit zu korrigieren und gleichzeitig die Mitteldistanz- und Fernsicht abzudecken“, so Pearle Österreich Geschäftsführer Christoph Gruber.

 Gleitsichtbrille: Großteil sieht trotz Bedarf keine Notwendigkeit

Pearle Österreich Geschäftsführer Christoph Gruber (Credit: Pearle)
Pearle Österreich Geschäftsführer Christoph Gruber (Credit: Pearle)

„Ein besonders wichtiger Punkt beim Zusammenstellen der Fragen war für uns das Thema Gleitsicht“, kommentiert Christoph Gruber die Zusammenarbeit. „Interessant ist hierbei vor allem, dass über die Hälfte aller Befragten im Alter von 50 bis 59 Jahren angaben, dass diese noch keine Gleitsichtbrille benötigen würden. Die Praxis zeigt jedoch, dass Kurz- und Alterssichtigkeit gerade in diesem Lebensabschnitt häufig zum ersten Mal aufeinandertreffen“, weiß Gruber.

Dennoch fällt die Entscheidung für eine Gleitsichtbrille häufig erst einige Jahre später. Das Hauptargument ist dann oftmals die Bequemlichkeit: So gaben 56 Prozent der Befragten an, die Gleitsichtbrille als angenehm zu empfinden, da nicht ständig zwischen unterschiedlichen Brillen gewechselt werden muss. Am häufigsten wird diese beim Einkaufen getragen, dicht gefolgt von der Arbeit am Computer und dem Autofahren.

 Stationärer Handel läuft eCommerce den Rang ab

Bei der Frage nach ihrem letzten Kauf von Sehbehelfen gaben rund 20 Prozent der Befragten an, im Zeitraum von März bis September 2020 eine Brille erworben zu haben. Bei Kontaktlinsen waren es rund 11 Prozent. Absoluter Spitzenreiter unter den Bezugsquellen der Sehhilfe ist dabei der stationäre Handel in Form eines Fachoptikers, wie etwa am Beispiel von Pearle.

Unerwartet gering ist hingegen der Anteil der Online-Shopper – so gaben nur rund ein Fünftel der Proband*innen an, ihre Brille online zu erwerben. Anders sieht es hingegen beim Kauf von Kontaktlinsen aus, hier lag der Anteil von Online-Käufen bei fast 25 Prozent.

 Brille als essentielles Modeaccessoire

Für 65,8 Prozent der befragten Personen ist die Brille als wesentliches Modeaccessoire aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zudem waren rund 40 Prozent der Meinung, dass sie mit der Wahl der richtigen Brille eine grundlegende Typveränderung erzielen können.

Beim Design der Sehhilfe stehen vor allem Klassiker hoch im Kurs, mehr als die Hälfte der teilnehmenden Personen gab an, ein zeitloses Design bei Brillen zu bevorzugen. Besonders beliebt sind dezente Farben wie Schwarz, Braun und Grau. Unabhängig vom Geschlecht waren sich die Befragten auch in Sachen „Auftreten mit Sehhilfe“ einig: Brillenträger*innen wirken intelligent, gebildet und attraktiv.

 Trotz Corona: Regelmäßige Besuche beim Optiker „sehr wichtig“

Nur rund 10 Prozent der befragten Personen gaben an, den Besuch beim Optiker aufgrund der Corona-Situation lieber auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. „Auch unsere Beobachtungen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass die Österreicher und Österreicherinnen auch in Zeiten wie diesen nicht auf einen Sehtest oder eine neue Sehhilfe verzichten möchten“, kommentiert Christoph Gruber das Ergebnis der Studie. „Um den Kunden ihren Besuch dennoch so angenehm und vor allem sicher wie möglich zu gestalten, haben wir bei Pearle die bereits hohen Hygienestandards noch einmal verschärft und ein umfassendes Corona-Hygiene-Konzept für alle Filialen entwickelt“, so Gruber abschließend.

(Beitragsbild – Credit: Pearle)

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