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Schon am ersten Tag der Crowdfunding-Kampagne hat das steirische Start-up die Hürde von 100.000 Euro genommen: Auf der Online-Plattform kickstarter.com sind über 40 Vorbestellungen für „SolMate“, ein Solarkraftwerk für den eigenen Balkon, eingetroffen. Die Serienproduktion der nachhaltigen Energielösung ist damit abgesichert.

Wollen international mit dem ersten Solarkraftwerk für den Balkon durchstarten: Stephan Weinberger, Christoph Grimmer, Florian Gebetsroither (v. l.) (Credit: EET)
Wollen international mit dem ersten Solarkraftwerk für den Balkon durchstarten: Stephan Weinberger, Christoph Grimmer, Florian Gebetsroither (v. l.) (Credit: EET)
Über Solarpaneele Sonnenstrahlen in Energie verwandeln: Mit „SolMate" ist das auch in Stadtwohnungen möglich. (Credit: EET)
Über Solarpaneele Sonnenstrahlen in Energie verwandeln: Mit „SolMate“ ist das auch in Stadtwohnungen möglich. (Credit: EET)

Exakt 300 Minuten nach Start der Kampagne fiel die erste Hürde: Das selbstgesteckte Ziel von einem Vorbestellungswert von 50.000 Euro für das nachhaltige Kleinkraftwerk „SolMate“ wurde erreicht. „Der große Andrang ist eine Bestätigung für den hohen Innovationsgrad unseres Produkt und zeigt das immense persönliche Interesse der Menschen, etwas zum Schutz des Klimas und der persönlichen Energiewende beizutragen“, betont EET-Gründer Christoph Grimmer. Mit der Entwicklung haben er und die Co-Gründer Stephan Weinberger und Florian Gebetsroither das weltweit erste Solarkleinkraftwerk für den Balkon entwickelt, das erneuerbaren Strom für den eigenen Haushalt erzeugt. Rund 25 Prozent des Strombedarfs eines gewöhnlichen Haushalts können damit abgedeckt werden. Darüber hinaus senkt „SolMate“ auch den CO2-Verbrauch um bis zu 10.000 Kilogramm.

Pufferspeicher als Innovationskern

Innovationskern des Produkts ist die von EET entwickelte Speichereinheit: Diese dient als Pufferspeicher für die durch Solarpaneele eingefangene Sonnenenergie. Über die Steckdose misst „SolMate“, ob und wie viel Strom im Haus benötigt wird – im Bedarfsfall kann der Strom vom Pufferspeicher eingespeist werden. Ist der Verbrauch hingegen niedrig, bleibt der Sonnenstrom im Kleinkraftwerk gespeichert und wird erst später freigegeben. Im Gegensatz zu vielen klassischen Photovoltaikanlagen ermöglicht „SolMate“ einen gezielten Verbrauch des selbst erzeugten Stroms – und ist wesentlich einfacher in der Installation: „Innerhalb von 30 Minuten kann das System angebracht und gestartet werden“, hebt der Geschäftsführer hervor. Kostenpunkt für die steirische Erfindung: ab 2.100 Euro auf kickstarter.com.

Mobile Ladestation für den Park: Mit „SolMate" kann einfach Strom erzeugt werden. (Credit: EET)
Mobile Ladestation für den Park: Mit „SolMate“ kann einfach Strom erzeugt werden. (Credit: EET)

Stückzahl-Limit eingezogen

Mit den schon jetzt bei weitem übertroffenen Zielen der Crowdfunding-Kampagne ist die Serienproduktion von „SolMate“ sichergestellt: Schon in sechs Monaten sollen die ersten Kleinkraftwerke ausgeliefert werden. Weitere Bestellungen seien bis zum Ablauf der Kampagne in vier Wochen möglich, sagt Grimmer, allerdings: „Der Vorverkauf der ersten Serie ist auf 200 Stück limitiert. Das sichert attraktive Konditionen. Dementsprechend können wir darüber hinaus keine Vorbestellungen mehr aufnehmen.“

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